Bildungsministerin Ernst, Landrat Lewandowski und Bürgermeister Meger auf Stippvisite beim VfL Nauen


Foto: Stadt Nauen/Faltin

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) und Landrat Roger Lewandowski (CDU) machten am Mittwoch Station beim VfL Nauen, um sich über die Nachwuchsarbeit des VFL ein Bild zu machen. Am Rundgang übers Vereinsgelände schlossen sich Nauens Bürgermeister Manuel Meger (LWN) und der langjährige VfL-Jugendleiter Ingo Mißmann an.

Nauen, 04.04.2019/ Der „Goldene Plan Havelland“ wird auch im Jahr 2019 aufgelegt. Das bedeutet, dass der Landkreis Havelland mit diesem freiwilligen Förderprogramm in diesem Jahr rund 330.000 Euro für Sport und Sportvereine zur Verfügung stellt. „Wir wollen Ministerin Ernst hier in Nauen einen Verein zeigen, der ganz hervorragende Kinder- und Jugendarbeit leistet“, sagte der Landrat zu Beginn des Besuchs.

Im Gepäck hatte der Landrat Ministerin indes einen Zuwendungsbescheid in Höhe von über 4100 Euro aus dem Fördertopf Goldener Plan, die der Verein in die Fertigstellung der Umzäunung des Vereinsgeländes bis Jahresende investieren wird. „Ich freue mich, wenn Kinder und Jugendliche Vereinsmitglieder werden, zumal Brandenburg so ein tolles Sportland ist. Im Ministerium umtreibt uns auch das Thema Bewegungsmangel unter Kindern- und Jugendlichen gleichermaßen“, sagte Ministerin Ernst.

Mit Mitteln des Goldenen Plans wurde auf dem VfL-Gelände seit 2016 die Vereins-Umkleidekabine  – einst eine einfache Baracke – auf den neuesten Stand gebracht. Beim Rundgang nahm der Besuch sie in Augenschein und wurde von ihm für gut befunden. Trainer Ingo Mißmann freute sich über den Bescheid. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in den letzten Jahren einen so großen Zulauf hatten. Dieser Zulauf bedeutet aber andererseits, dass wir im Verein mehr Trainer, Übungsleiter und Kapazitäten an Plätzen oder Hallenzeiten benötigen.“ Gerade in den Wintermonaten sei man diesbezüglich nicht so gut in Nauen aufgestellt, klagte Mißmann. Aber: Rund 370 Mitglieder zähle der VfL Nauen, davon etwa 180 im Jugendalter – für die Stadt also „ein echter Anlaufpunkt“, stellte Mißmann fest. Bürgermeister Meger wiederum –  selbst aktiver Fußball-Trainer – ergänzte in Richtung Ministerin: „Mittlerweile trainieren hier Nachwuchsmannschaften, teilweise dreizügig. Mit dieser Sportanlage stößt der Verein natürlich an seine Grenzen und hoffen deswegen sehr auf einen positiven Fördermittelbescheid seitens des Ministeriums für diese Anlage“, so Meger.

„Auf dem Sportfeld werden vom VfL schließlich die Kinder und Jugendlichen aus der Kernstadt und den Orteilen zusammengeführt. Wenn man hierfür bessere Bedingungen hätte – das wäre schon ein Traum“, argumentierte das Stadtoberhaupt. Die Ministerin konnte noch nicht sagen, wie es mit den Fördermitteln aus dem KIP-Programm für den geplanten Hybrid-Rasenplatz aussieht. Er soll den alten Ascheplatz ersetzen und für bessere Trainingszwecke dienen. Dafür hat der Verein 220.000 Euro beantragt. Der VfL zahlt 70.000 Euro hierfür aus eigener Tasche, der Landes- sowie der Kreisportbund geben für das Vorhaben bereits grünes Licht. Der Seeburger SV indes konnte ein geplantes Projekt nicht realisieren und musste deshalb Fördermittel wieder zurückgeben. Jetzt hat jetzt der VfL gute Chancen, das Geld zu erhalten. Ministerin Ernst stellte eine baldige Rückmeldung im Nachgang zum Besuch in Aussicht.

PM-Stadt Nauen/Faltin

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