Funkstadt Nauen: Eröffnung des Fontane-Museums im Schloss Ribbeck – Dauerausstellung mit begehbarer Riesenbirne


Fotos: sts/HM
Nauen OT Ribbeck. Am heutigen ersten Mai eröffnete im Beisein zahlreicher Gäste das neue Fontane-Museum im Schloss Ribbeck. Zum diesjährigen Fontane Jahr, dass zum größten Teil in Fontanes Geburtsstadt Neuruppin (OPR) gefeiert wird ließ sich auch der Landkreis Havelland zusammen mit seinen Projektpartnern einiges einfallen. Die Konsequenz im Schloss Ribbeck ein Fontane-Museum aufzubauen erscheint genauso logisch wie der Titel der heute startenden Dauerausstellung mit der Bezeichnung. „Theodor Fontane, Facetten des märkischen Wanderers“.
Es ist gut gelungen aus persönlicher Sicht. Landrat Roger Lewandowski
Einerseits entschloss sich der Landkreis dazu, weil Fontane in seinen Schriften „Wanderung durch die Mark Brandenburg“, dem Havelland einen ganze Band widmete und bis zu seinem Tode an einem zweiten arbeitete und zum anderen, weil Theodor Fontane mit seinem international bekannten Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ einen direkten Bezug zum havelländischen Ort Ribbeck hat, der heut Ortsteil der Funkstadt Nauen ist. Das Museum ist komplett Barriere frei und wurde konzeptionell von der Berliner Firma Panatom erstellt, die Partner der Berlinale ist und die auch schon die Gestaltung des Kleist-Museums übernommen hatte.
Das ganze Museum ist einfach herrlich. Landrat Roger Lewandowski
Das Museum besteht aus fünf Thematisch unterschiedlichen Räumen und einem Flur der durch eine überdemensionale Birne (dem kulturellen Sinnbild Ribbecks) versperrt wird, die aber wiederum von der Rückseite begehbar ist und Sitzgelegenheiten und drei Thematische Kurzfilme von Rund 10 Minuten bietet. Die Komplette Dauerausstellung spricht die verschiedensten Sinne an und ist für Groß und Klein. Neben dem bereits erwähnten Flur Gibt es die Räume „Glashaus“, „Gründerzeit“, „Fontane und Adel“, „Havelland“ und „Unvergänglicher Fontane“ die sich Thematisch mit den Fachetten Fontanes, Fontane im Havelland sowie Historischem und der Baugeschichte des Schlosses befassen. In das Museum flossen Gelder in Höhe von rund 850.000 Euro die weitestgehend mit 75% durch Fördermittel beglichen werden. Musikalisch wurde der Eröffnungstag von 30 Mitgliedern des Jugendblasorchester der der Musik- und Kunstschule Havelland begleitet. Das Museum ist ab 1. Mai täglich von 10 – 17 Uhr geöffnet. Eintritt 5€, ermäßigt 3€ txt: sts/HM

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